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Asiatische Hornisse breitet sich weiter aus - Kanton Schwyz



Kantonale Verwaltung Schwyz


22.09.2026, Die Asiatische Hornisse breitet sich in der Schweiz und im Kanton Schwyz weiter aus. In der laufenden Saison wurden bereits zehn Nester bekämpft. Mithilfe und Beobachtungen aus der Bevölkerung sind weiterhin sehr wichtig.


Zwischen Mitte Juli und Mitte September dieses Jahres wurden bereits zehn Nester der Asiatischen Hornissen gefunden und fachgerecht entfernt. Die Art hat sich seit letztem Jahr auf dem Kantonsgebiet deutlich weiter ausgebreitet. Die Ausbreitung läuft von West nach Ost.

Für Menschen ist die Asiatische Hornisse nach aktuellem Wissensstand nicht gefährlicher als die einheimische Hornisse. Jedoch ist die Asiatische Hornisse ein Bienenschädling. Sie macht unter anderem Jagd auf Wildbienen, Wespen und zu einem erheblichen Teil auch auf Honigbienen, um ihre Larven zu ernähren. Es ist aber bekannt, dass gesunde Bienenvölker mit der Präsenz der Asiatischen Hornisse umgehen können. Durch Frass an reifen Früchten ist auch im Wein- und Obstbau mit Schäden zu rechnen. Es wird davon abgeraten, Fallen aufzustellen, weil diese nicht selektiv sind und auch viele andere Tiere fangen.

Sekundärnester melden

Im Frühjahr gründet die Hornissen-Königin ein kleineres Primärnest an einem geschützten Ort. Im Verlauf des Sommers baut das Hornissenvolk dann ein zweites Nest und siedelt dorthin um. Diese Sekundärnester haben eine birnenförmige Form und seitlich ein kleines Flugloch. Sie sind viel grösser als diejenigen unserer einheimischen Hornissen und können einen Durchmesser von 80 cm bis 1 m aufweisen. Zu finden sind sie oft ab einer Höhe von 10 m, meistens in einer Baumkrone, was das Erkennen der Nester durch die Belaubung des Baumes erschwert. Zusätzlich wird auch die Bekämpfung des Nestes auf einer solchen Höhe schwieriger und aufwändiger.

Die Asiatische Hornisse ist etwas kleiner als die einheimische Europäische Hornisse. Charakteristisch sind bei der Asiatischen Hornisse der überwiegend dunkle Körper, die feinen gelben Streifen am Hinterleib sowie die auffällig gelben Beinenden.

Um weitere Nester möglichst frühzeitig zu finden und deren Ausbreitung zu verlangsamen, ist der Kanton weiterhin auf Beobachtungen aus der Bevölkerung angewiesen. Sichtungen von Asiatischen Hornissen oder deren Nestern können über die offizielle Meldeplattform www.asiatischehornisse.ch gemeldet werden.

Hornissen-Scouts unterstützen die Nestsuche

Bestätigt sich eine Meldung der Meldeplattform, beginnt die Suche nach dem zugehörigen Nest oder dessen Bekämpfung. Dabei zählt der Kanton auf die Unterstützung freiwilliger und ausgebildeter «Hornissen Scouts». Sie versuchen, anhand der beobachteten Tiere den Standort des Nestes ausfindig zu machen. Wird ein Nest gefunden und ist eine Bekämpfung möglich, beauftragt der Kanton Spezialistinnen und Spezialisten mit dessen fachgerechter Bekämpfung.

Personen, die bei der Nestsuche mithelfen und die «Hornissen Scouts» unterstützen möchten, können sich gerne melden neobioten@sz.ch.

Kontakt:
Sandro Betschart
Amt für Gewässer
Abteilung Gewässerschutz
+41 41 819 20 84


Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.



Über Kantonale Verwaltung Schwyz:

Vor Jahrtausenden schon lebten Menschen im Gebiet des späteren Kantons Schwyz. Besonders intensiv war nach neuesten Erkenntnissen die Besiedlung im Raum Freienbach-Hurden. Zahlreiche Funde belegen Dasein und Wirken jener Ur- Schwyzer vor 4 - 5000 Jahren. Aus Stein sind vorerst noch ihre Werkzeuge; bald wird es Bronze sein, die recht vielfältigen Funde im ganzen Kantonsgebiet beweisen es. Seltener sind die Zeugnisse der folgenden Epoche, der Eisenzeit. Die Bevorzugung der Siedlungsräume an Seeufern und günstigen Hanglagen kennzeichnet sodann die Erfassung des Raumes zur römischen Zeit.

Vor rund 1400 Jahren setzten sich die Alamannen fest und prägten mit ihren Wirtschafts- und Lebensformen die alten Siedlungsräume. Das Volk wuchs, das Land musste ausgebaut werden. Das Christentum drang vor, die Kirchenbauten von Tuggen und Schwyz erlauben es, diesen Vorgang ins späte 7. und frühe 8. Jahrhundert festzulegen. Am Zürichsee und in den Talkesseln von Schwyz und Arth werden Schwerpunkte der Siedlung erkennbar.

Der Kanton Schwyz bietet eine reiche Palette bunter Schönheiten. Alles ist vorhanden: die weite Ebene und die steile Kletterwand, Seen, eingebettet in sanfte Hügel oder hochalpine Berge, saftige, bestossene Alpweiden und weite Wälder. Vielfältig ist das sportliche Angebot: nordischer und alpiner Skilauf, Segeln, Vita-Parcours und Finnenbahn, Schwimmen unter Dach, im Frei- oder Strandbad, Kanufahrten, Fischen, Wandern und vieles mehr.

Die Schwyzer Skilifte, Luft-, Sessel- und Zahnradbahnen erklimmen über 15'000 m Höhendifferenz. Mehr als 160 Hotels, Gasthäuser, Touristenheime mit 6'000 Schlafstellen, eine Vielzahl von Ferienwohnungen und Privatzimmern sowie 23 Campingplätze befinden sich im Kanton zwischen 420 und 1'800 m Höhe.


Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.


--- Ende Artikel / Pressemitteilung Asiatische Hornisse breitet sich weiter aus - Kanton Schwyz ---


Weitere Informationen und Links:
 Kantonale Verwaltung Schwyz (Firmenporträt)

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