Die Regierung gewährt der Infrastrukturunternehmung Regionalflughafen Samedan an die Erneuerung des Regionalflughafens Samedan (Etappe 2a) ein Darlehen des Bundes in der Höhe von 6 Millionen Franken im Rahmen der Neuen Regionalpolitik des Bundes (NRP). Ausserdem spricht sie gestützt auf das Gesetz über die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung in Graubünden einen Kantonsbeitrag in der Höhe von 4,61 Millionen Franken unter dem Titel «systemrelevante Infrastrukturen» sowie eine Äquivalenzleistung zum NRP-Darlehen von insgesamt 1,39 Millionen Franken. Die Kosten dieses Vorhabens sind mit rund 68,5 Millionen Franken veranschlagt.
Die Etappe 2a der Erneuerung des Regionalflughafens Samedan beinhaltet den Ersatz der Flughafenhochbauten sowie die Erneuerung betriebsrelevanter Infrastruktur. Die Etappe umfasst somit das Betriebsgebäude samt Besucherrestaurant und Spielplatz, das Vorfeld, Helikopterlandeplätze und verschiedene weitere Infrastrukturen wie die Betankungsanlage, die Infrastruktur für den Zoll- und Grenzschutz, die Parkierung, die Erschliessung und einen Ordnungszaun um das Flughafenareal. Das Vorhaben soll in den Jahren 2026 bis 2031 realisiert werden.
Die Bevölkerung der elf Oberengadiner Trägergemeinden der Infrastrukturunternehmung Regionalflughafen Samedan haben diesem Vorhaben anlässlich der Volksabstimmung vom 17. August 2025 zugestimmt und dafür einen Verpflichtungskredit in Höhe von 38 Millionen Franken, ein Garantieversprechen für bei Dritten aufgenommene Kredite in Höhe von 20 Millionen Franken sowie einen Ausgleich für die künftige Teuerung zugesichert. Die Bevölkerung der Gemeinde St. Moritz hat überdies einen Verpflichtungskredit in der Höhe von 5 Millionen Franken genehmigt.
Die Regierung beschliesst die Anpassung des kantonalen Richtplans im Bereich «Verkehr» und genehmigt die von der Region Maloja am 10. Juni 2026 beschlossene Anpassung des regionalen Richtplans im Bereich «Strassenverkehr».
Mit diesen Anpassungen im kantonalen und regionalen Richtplan werden die geplanten Ausbauvorhaben der Malojastrasse räumlich gesichert. Die erforderlichen Korridore mit Tunnelportalen, Anschlüssen und weiteren zugehörigen Anlagen werden damit verbindlich festgelegt und mit anderen raumwirksamen Vorhaben sowie den Interessen von Bund, Kanton und Gemeinden abgestimmt. Zudem werden qualitätssichernde Massnahmen für die Folgeplanungen verbindlich geregelt. Diese sollen dazu beitragen, eine optimale Gestaltung und landschaftliche Einbettung der Vorhaben sicherzustellen.
Die Malojastrasse ist die wichtigste Zufahrtsroute in das Oberengadin aus den grenznahen Gebieten Italiens und die einzige Binnenverbindung in die Val Bregaglia. Diese wirtschaftlich bedeutende Verkehrsachse entspricht hinsichtlich der Verkehrssicherheit und des Ausbaustandards nicht mehr den heutigen Anforderungen. Bereits im Gang sind Untersuchungen des Tiefbauamts (Medienmitteilung vom 28. August 2026) mit umfangreichen geologischen Abklärungen des Untergrunds entlang des geplanten Tunnelverlaufs am Silsersee. Mit dem geplanten Tunnel soll die Strassenverbindung künftig dauerhaft aus dem gefährdeten Bereich verlegt werden.
Die Regierung sichert der Gemeinde Safiental für die Erneuerung der Hoferschliessung Grafa einen Kantonsbeitrag in der Höhe von maximal 655 479 Franken zu. Die anrechenbaren Kosten des Projekts betragen rund 2,2 Millionen Franken. Voraussetzung für den kantonalen Beitrag ist die Beitragsleistung durch den Bund, der das Projekt voraussichtlich mit maximal 794 520 Franken subventioniert.
Die Sanierung und Erneuerung der Hoferschliessung Grafa (Güterweg Grafa) in der Gemeinde Safiental ist ein wichtiges landwirtschaftliches Meliorationsprojekt zur langfristigen Sicherung der Zufahrt und Bewirtschaftung der dortigen Landwirtschaftsbetriebe.
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Das Gebiet des heutigen Kantons Graubünden wurde ursprünglich von den Rätiern bewohnt und 15 v. Chr. von den Römern unterworfen. Der Septimerpass zwischen Oberhalbstein und Bergell war zu dieser Zeit eine der wichtigsten europäischen Nord-Süd-Verbindungen. Im Zuge der Christianisierung wurde in Chur das älteste Bistum nördlich der Alpen errichtet. Ab 536 gehörte das nachmalige Graubünden zum Fränkischen Reich, später zum Heiligen Römischen Reich (bis 1648; Rhäzüns und Tarasp bis 1803).
Täler nördlich und südlich der Alpen. Flüsse, die in alle Himmelsrichtungen fliessen. Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch in einem Kanton.
Hier ist alles anders. Selbst die Farbenlehre: Rot wie die Wagen der Rhätischen Bahn. Gelb wie die Postautos. Blau wie die 615 Seen und der Himmel über den 150 Tälern. Grün wie Wälder und Weiden. Goldbraun wie die Lärchen im Herbst. Grau wie Burgen und Felsen. Weiss wie Schnee und Eis. Setzen Sie auf Rot: Die Rhätische Bahn bringt Sie nach Klosters, Davos, Arosa, St. Moritz, in die Surselva, ins Engadin, ins Valposchiavo. Setzen Sie auf Gelb: Postautos fahren Sie nach Savognin und ins Val Müstair, auf die Lenzerheide, ins Val Mesolcina und ins Val Bregaglia. Setzen Sie auf Grau: Klettern Sie Wände hoch. Setzen Sie auf Weiss: Stürmen Sie Gipfel, queren Sie Gletscher. Oder setzen Sie sich einfach ins Grüne und geniessen Blau.
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| Kantonale Verwaltung Graubünden (Firmenporträt) | |
| Artikel 'Regierungsmitteilung vom 3. September 2026...' auf Swiss-Press.com |
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