Die Armeeführung bekennt sich dezidiert zu einer Nulltoleranz-Strategie gegenüber Diskriminierung und sexualisierter Gewalt. Das Ziel ist ein Umfeld, in dem sich Armeeangehörige sicher und respektiert fühlen. Es ist die Voraussetzung für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und verlässliche Auftragserfüllung – und damit ein Beitrag zur Verteidigungsfähigkeit der Armee. Die im Oktober 2024 präsentierte Studie zeigte weiteren Handlungsbedarf auf, worauf die Armeeführung das bestehende Massnahmenpaket der Diversity Strategie um 16 zusätzliche Massnahmen in sechs Handlungsfeldern ergänzte. Der Umsetzungszeitraum beträgt drei Jahre, also 2025 bis Ende 2027. Der für 2026 angekündigte Zwischenbericht liegt nun vor.
Seit dem 1. Januar 2025 haben rund 19'500 Rekrutinnen und Rekruten die obligatorische Online-Sensibilisierungslektion absolviert. Der gemeinsam erarbeitete Verhaltenskodex ist seit der Rekrutenschule 2/25 flächendeckend auf Stufe Zug und Kompanie eingeführt. Ein anonymes Meldetool steht zur Verfügung und im Mai 2025 wurde eine Arbeitsgruppe Opferschutz eingesetzt. Sieben weitere Massnahmen befinden sich in Umsetzung, darunter ein umfassendes Handbuch zum Vorgehen bei Diskriminierung und sexualisierter Gewalt.
Das Handbuch – ursprünglich nur für die Miliz vorgesehen – wird auf alle Personalkategorien der Armee ausgeweitet, da sich Diskriminierung und sexualisierte Gewalt nicht auf einzelne Personalkategorien beschränken. Diese Erweiterung generiert beträchtlichen Mehraufwand, weswegen sich der Umsetzungstermin verschiebt. Das Merkblatt zu den Rechten Betroffener wird anschliessend auf Basis des Handbuchs erstellt.
Der Zwischenbericht bildet den Umsetzungsstand ab, misst aber noch keine Wirkung. Wie 2024 angekündigt, wird die Armee voraussichtlich 2028 erneut eine Befragung zu Diskriminierung und sexualisierter Gewalt durchführen. Die Ergebnisse werden mit denjenigen von 2024 verglichen, um Erkenntnisse über die Wirkung der Massnahmen abzuleiten.
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Kommunikation Verteidigung
Mathias Volken
Armeesprecher
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Beim VBS denken viele zunächst an Armee und Militär. Das Departement lässt sich aber nicht auf Fragen der Verteidigung beschränken, sondern ist breit gefächert.
Zum VBS gehören auch die Bereiche Bevölkerungsschutz und Sport sowie der Nachrichtendienst des Bundes. Dazu kommt armasuisse, das Kompetenzzentrum des Bundes für die Beschaffung komplexer Technologie.
Das VBS gliedert sich in sieben Verwaltungseinheiten, die dem Chef VBS direkt unterstellt sind. Dem Generalsekretariat ist die Verwaltungseinheit Oberauditorat (OA) administrativ zugewiesen.
Das VBS gliedert sich in sieben Verwaltungseinheiten, die der Chefin VBS direkt unterstellt sind: die Gruppe Verteidigung und die sechs Bundesämter Generalsekretariat, Nachrichtendienst des Bundes, Rüstung (armasuisse), Landestopografie (swisstopo), Bevölkerungsschutz und Sport.
Das Oberauditorat ist ebenfalls eine Verwaltungseinheit des VBS. Es ist der Dienstleistungsbetrieb der Militärjustiz und schafft die Voraussetzungen, dass die sowohl von der Departementsleitung und der Verwaltung als auch von der Armeeführung in jeder Hinsicht unabhängigen militärischen Strafverfolgungsbehörden und Militärgerichte aller Instanzen ihren gesetzlichen Auftrag kompetent erfüllen können.
Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.
| Eidgenössisches Departement für Verteidigung VBS (Firmenporträt) | |
| Artikel 'Armee zieht Halbzeitbilanz bei der Umsetzung der Massnahmen gegen Diskriminierun...' auf Swiss-Press.com |
Schweizer Firmendaten für die KI-Suche: HELP.CH vernetzt Daten, Profile und Publikationen
HELP Media AG, 24.08.2026 Eidgenössisches Departement für Verteidigung VBS, 24.08.2026Songeinreichung für den Eurovision Song Contest 2027
Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft, 24.08.2026
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