Die Förderung für Theatertexte an Zentralschweizer Laienbühnen richtet sich an Autorinnen und Autoren von Theatertexten. Sie soll es einer Autorin, einem Autor ermöglichen, in enger Zusammenarbeit mit einer Zentralschweizer Laienbühne ein neues Theaterstück zu entwickeln und im Zeitraum von 2028 bis 2030 aufzuführen.
Theatertextautorinnen und -autoren sind eingeladen, ein Exposé einzureichen, das Ausführungen über Inhalt, Form, Dramaturgie und Hauptpersonen des geplanten Stücks enthält. Teilnehmen können Personen, die seit mindestens zwei Jahren in der Zentralschweiz Wohnsitz haben, oder zu einem früheren Zeitpunkt mindestens zehn Jahre in der Zentralschweiz Wohnsitz hatten, oder deren Tätigkeit einen aussergewöhnlich engen Bezug zum Kulturraum Zentralschweiz aufweist. Zudem muss die Zusammenarbeit mit einer Laientheaterformation aus der Zentralschweiz bereits konkret aufgegleist worden sein.
Eine dreiköpfige Fachjury beurteilt die Eingaben und kürt das Gewinnerprojekt. Präsidentin der Jury ist die Basler Schauspielerin, Regisseurin und Kabarettistin Bettina Dieterle. Der Dramaturg und Autor Ueli Blum sowie der Regisseur und Countertenor Stefan Wieland komplettieren das Gremium. Für die Ausarbeitung des ausgewählten Exposés wird der Autorin oder dem Autor eine Preissumme von 20 000 Franken ausgerichtet.
Die Geschäftsstelle des Zentralschweizer Theatertext-Wettbewerbs ist bei der Kulturförderung Obwalden angesiedelt. Die Ausschreibung, das Reglement und das Bewerbungsformular können auf der Webseite der Abteilung Kultur heruntergeladen werden. Eingabefrist für Bewerberinnen und Bewerber ist der 30. Oktober 2026.
In der Zentralschweiz besteht eine langjährige, vielfältige und lebendige Theaterkultur. Die Kulturförderstellen der Kantone Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Zug unterstützten die Entstehung von Theatertexten seit 1999 in unregelmässigen Abständen. In dieser Zeit haben Franziska Greising, Georges Mu¨ller, Heinz Stalder, Christoph Fellmann, Thomas Hu¨rlimann und Eva Mann einen Förderpreis erhalten. Ab 2026 wird ein zweijährlicher Turnus für die Durchführung des Wettbewerbs eingeführt.
Download der Wettbewerbsunterlagen 2026: https://www.ow.ch/dienstleistungen/6970
Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.
Obwalden wurde vorerst von Kelten und Römern besiedelt, bis sich ab 700 nach Christus Alemannen zwischen Brünig und Vierwaldstättersee niederliessen. 1291 beteiligte sich Obwalden zusammen mit Nidwalden an einem Landfriedensbündnis mit den Nachbarorten Uri und Schwyz (Gründung der Eidgenossenschaft). Im 14. Jahrhundert begründete Obwalden eine eigene Landesherrschaft. 1403 beteiligte sich Obwalden auf der Suche nach Absatzmärkten für Vieh und Käse an der 'ennetbirgischen Politik' Uris und half an der Eroberung der Leventina mit.
Rund hundert Jahre später wurde der Solddienst für fremde Kriegsherren wirtschaftlich bedeutend. Auf diese Weise wohlhabend gewordene ehemalige Söldner bestimmten als Inhaber der höheren Ämter während Jahrhunderten die politischen Geschicke des Landes. Mit der Helvetik (1798 - 1803) verlor Obwalden zwar vorübergehend seine Eigenständigkeit, die Bevölkerung erlangte aber erstmals politische Grundrechte. 1815 schlossen sich Kloster und Talgemeinde Engelberg Obwalden an. 1832 schlossen sich in Sarnen die konservativen Orte zum 'Sarnerbund' zusammen.
Mit dem 1857 begonnenen Bau der Brünigstrasse und der Eröffnung der Brünigbahn (1888) sowie der Pilatusbahn (1889) wird Obwalden eine touristische Destination. Engelberg war schon im 18. Jahrhundert ein Reiseziel. Im frühen 20. Jahrhundert betrieb Obwalden eine fortschrittliche Energiewirtschaft. Verfassungskämpfe im Innern bestimmten die Politik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nach 1950 erfolgte die Ansiedlung von neuen, inzwischen weltweit exportierenden Industrien.
Umgeben von einer faszinierenden Bergwelt und dem wunderschönen Sarnersee ist Sarnen ein ideales Ferienziel. Entdecken Sie die abwechslungsreiche Landschaft bei einer gemütlichen Schifffahrt, einer atemberaubenden Biketour oder einer vielseitigen Wanderung. Durch die einzigartige Lage sind nicht nur Sarnen sondern auch sämtliche Ausflugsziele der Zentralschweiz in kurzer Zeit erreichbar. Langweilen werden Sie sich in Sarnen gewiss nicht!
In Sarnen finden Sie eine breite Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten. Einfache Gasthöfe und Pensionen, komfortable Hotels, Privatzimmer und Ferienwohnungen mit Blick auf See und Berge oder der Campingplatz direkt am See, laden Sie ein, länger in Sarnen zu verweilen. Auch für Seminare, Gruppenausflüge oder Schulreisen bietet Sarnen die ideale Infrastruktur und das passende Rahmenprogramm! Überzeugen Sie sich selbst - Sarnen kann sich 'seen' lassen!
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| Kantonale Verwaltung Obwalden (Firmenporträt) | |
| Artikel 'Theatertexte für Zentralschweizer Laienbühnen werden gefördert...' auf Swiss-Press.com |
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