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Der Kanton Jura wird in Paris geehrt



Kantonale Verwaltung Jura


29.06.2026, Die Republik und der Kanton Jura sind Ehrengast des „Swiss Evening 2026“, der am 24. Juni von der Schweizer Botschaft in Frankreich in Paris veranstaltet wird. Die Veranstaltung bringt fast 500 prominente Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Diplomatie und Kultur zusammen und bietet dem Jura eine einzigartige Plattform, um sein Fachwissen, sein Erbe, seinen kulturellen Reichtum und seine kulinarischen Spezialitäten zu präsentieren. Unter den Gästen des Abends befinden sich die gesamte Schweizer Regierung und der Präsident des Parlaments.


Der Schweizer Abend, der in den Gärten und Empfangsräumen der Schweizer Botschaft in Frankreich stattfindet, ist ein wichtiger Meilenstein in den französisch-schweizerischen Beziehungen. Jedes Jahr präsentiert sich ein Kanton den Partnern der Botschaft und stellt seine Stärken vor. In diesem Jahr lädt Botschafterin Tania Cavassini den Kanton Jura ein.

Im Laufe des Abends wird Jura die vielen Facetten seiner Identität beleuchten. Die Gäste können insbesondere die Exzellenz der jurassischen Uhrmacherkunst durch Vorführungen zweier Auszubildender der Technischen Fachschule Porrentruy in Zusammenarbeit mit der Firma Initium und der Marke Richard Mille entdecken. Auch die kulinarischen Köstlichkeiten der Region werden präsentiert, zubereitet und serviert vom Verband der jurassischen Bäuerinnen.

Dank der Darbietung der Nationalhymnen durch die Sopranistin Léonie Renaud und der musikalischen Unterhaltung durch die Gruppe Express Therapy bietet die Veranstaltung zudem einen Einblick in die lebendige kantonale Musikszene, die weit über die Grenzen des Kantons hinausreicht. Die prominente Präsenz des Kantons Jura in Paris stärkt dessen internationales Profil und bietet seinen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kultur die Möglichkeit, ihre Netzwerke mit den zahlreichen französischen Partnern, die von der Schweizer Botschaft in Frankreich eingeladen wurden, zu erweitern. Im Laufe des Abends wird die Corbat-Gruppe für ihren Beitrag zum Wiederaufbau der Kathedrale Notre-Dame in Paris ausgezeichnet. Die Regierung des Kantons Jura wurde heute im Senat vom Präsidenten der Freundschaftsgruppe Frankreich-Schweiz, Senator Cédric Perrin aus dem Gebiet Belfort, und weiteren französischen Parlamentariern empfangen. Dabei bot sich die Gelegenheit, verschiedene aktuelle französisch-schweizerische Themen zu erörtern.

Darüber hinaus wird den Gästen aus der Region Jura, die an der Veranstaltung in Paris teilnehmen, am Donnerstag, dem 25. Juni, ein Programm mit kulturellen Besichtigungen angeboten. Auf dem Programm stehen unter anderem Besuche des kürzlich wiedereröffneten Schweizer Kulturzentrums und der Cité Internationale des Arts. Parallel dazu erhalten Wirtschaftsführer aus der Jura-Region die Gelegenheit, sich mit Vertretern des Swiss Business Hub in Paris zu treffen, der von der kantonalen Wirtschaftsförderungsagentur organisiert wird. Sie erhalten dort auf ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnittene Beratung und erfahren mehr über die Perspektiven des französischen Marktes. Diese verschiedenen Veranstaltungen tragen dazu bei, das Profil des Kantons über seine Grenzen hinaus zu schärfen und das Bild einer dynamischen, innovativen Region zu fördern, die sich ihrem kulturellen Erbe tief verbunden fühlt.


Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.



Über Kantonale Verwaltung Jura:

Der Jura ist der jüngste Kanton in der Schweiz. Er entstand aufgrund von (für Schweizer Verhältnisse massiven) kulturellen Spannungen und den darauf folgenden lokalen und eidgenössischen Volksabstimmungen vom 29. September 1978 am 1. Januar 1979 durch Abspaltung vom Kanton Bern. Die Gebiete nördlich von Biel wurden dem Kanton Bern 1815 durch Entscheidung des Wiener Kongresses als Entschädigung für die verlorenen Territorien im Aargau und der Waadt zugesprochen.

Der Kanton Bern ist politisch eher konservativ, grösstenteils protestantisch und deutschsprachig. Die Bewohner des 1815 erworbenen Gebietes, die zuvor Untertanen des in Pruntrut residierenden Fürstbischofs von Basel gewesen waren, sind dagegen eher liberal, mehrheitlich französischsprachig und - in dem den neuen Kanton bildenden Nordteil - katholisch.

Dass der Konflikt, der letzten Endes zur Abtrennung des Kantons Jura von Bern führte, ursprünglich weniger sprachlicher, sondern konfessioneller Art ist, zeigt sich daran, dass bei den Volksabstimmungen über die Kantonsgründung der zwar ebenfalls französischsprachige, aber protestantische Südteil des Berner Juras (Amtsbezirke La Neuveville, Moutier und Courtelary) stets mehrheitlich für den Verbleib bei Bern stimmte. Der deutschsprachige Bezirk Laufen ist zwar katholisch, die Sprache führte aber damals zum Entscheid, bei Bern zu verbleiben. Vom verbleibenden Kantonsgebiet nun territorial getrennt, wechselte er 1994 zum Kanton Basel-Landschaft.

Der vor allem konfessionelle Gegensatz gilt auch weiterhin, obwohl das Gewicht des Französischen im verkleinerten Kanton Bern geringer geworden ist und sich die Romands demzufolge noch unterdrückter fühlen müssten. Seit 1994 arbeitet die Assemblée Interjurassienne (eine Art von der Schweizerischen Eidgenossenschaft bestellte Kommission) an der Lösung der Jurafrage. Im September 2004 hat sie ein Projekt begonnen, das einen völlig neuen Kanton anvisiert, in dem Nord-Jura (heute Kanton Jura) und der Süd-Jura (Jura bernois) nach den Vorstellungen der Nordjurassier vereinigt werden sollen. Das Projekt soll 2006 abgeschlossen sein. Damit wird ein weiterer Anlauf unternommen, die nach den Vorstellungen des Nordjuras immer noch unterdrückten Bewohner des bernischen Südjuras von Bern zu lösen und damit die (fiktive) Einheit des jurassischen Volkes herzustellen.

Saignelégier et les Franches-Montagnes

Eine knappe halbe Stunde von La Chaux-de-Fonds und Biel entfernt, öffnet sich die grosszügige Freiberger Hochebene dem Besucher und lädt ihn ein, auf 1000 m Höhe mit den Pferden Bekanntschaft zu schliessen. Zu Fuss, zu Pferd, per Fahrrad, im Kanu, im Zigeunerwagen, per Langlaufskis oder Schneeschuhen - vielfach sind die Möglichkeiten, dies freie Natur der Franches-Montagnes zu entdecken. Tennis- Eis- und Reithallen sowie das Hallenschwimmbad ergänzen das reiche Angebot und sorgen dafür, dass der Gast bei jeder Witterung auf seine Kosten kommt.

Delémont et le pays vadais

Ungefähr 40 Autominuten von Basel und Biel entfernt, reizt das alte charmante Städtchen mit seinen Museen und Galerien zum Besuch und lädt den Reisenden ein, nicht nur die regionalen Eigenheiten zu entdecken, sondern auch den heissesten Jura-Sommer zwischen Stadt und bewundernswerten Schluchten, welche die Flüsse zwischen Bergen und Tälern gegraben haben.


Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.


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Weitere Informationen und Links:
 Kantonale Verwaltung Jura (Firmenporträt)

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