Die Ortsbildpflege und die Archäologie des Kantons Basel-Landschaft sowie die Eigentümerschaft und der Architekt stellten heute am Mediencafé die erfolgreich abgeschlossenen Arbeiten an der Schützenstube in Liestal vor. Dabei gaben sie einen Einblick in das Innenleben der Gebäude.
Die verwinkelte, mehrhundertjährige Anlage hat viele Räume und Gänge. Die historischen Gebäudestrukturen sind in einigen Teilen noch gut erhalten. Es handelt sich um ursprünglich fünf ineinander verschachtelte Gebäude, die funktionell in Vorderhäuser mit Wohn- und Ladennutzung und Hinterhäuser mit Ökonomie- oder Werkstattfunktion unterschieden werden können. Die beiden ältesten Gebäude stammen aus dem 16. Jahrhundert, die Brandmauern dazwischen sind noch älter und stammen aus dem Mittelalter. Neben der Taverne befanden sich in den einzelnen Häuserteilen zeitweise auch eine Werkstatt, eine Comestibleshandlung, ein Kupferschmied, ein Metzger und ein Stall.
Das Erdgeschoss zur Rathausstrasse beherbergt noch immer das Restaurant Schützenstube. Die Wappenscheiben in den Fenstern zur Rathausgasse sowie der goldene Schriftzug sind erhalten geblieben. In den Obergeschossen, wo sich einst der Schützensaal, die Probststube und die Küchenräume der alten Gaststube befanden, sind neun moderne Wohnungen entstanden, die von der Mühlegasse her erschlossen sind.
In den 1970er Jahren erfolgten tiefgreifende Eingriffe. Im ehemaligen Innenhof kamen ein Liftschacht aus Beton und eine Treppe hinzu. Diese wurden im Zuge des jüngsten Umbaus wieder entfernt, um den Lichthof freizulegen. So fällt wieder Tageslicht in die zuvor dunkle Schützenstube. Die darüber liegenden Wohnungen haben einen in den Innenhof ausgerichteten privaten Aussenraum mit Treppe und Lift erhalten.
Das Ergebnis ist ein anschauliches Beispiel für das Bauen im Bestand. Die Schützenstube mit Restaurant und Wohnungen weist eine hohe Nutzungsdichte auf und ist ein wertvoller Beitrag zur Innenentwicklung und Belebung des Liestaler Stedtlis.
Neben der Schützenstube stellte die Denkmalpflege ihren druckfrischen Jahresbericht 2025 vor. In diesem berichtet die Fachstelle von verschiedenen Projekten und wichtigen Themen aus dem vergangenen Jahr. Der Jahresbericht kann online gelesen oder als Broschüre bei der Denkmalpflege bezogen werden.
Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.
Auf dem Gebiet des heutigen Kantons Basel-Landschaft bestanden vor den napoleonischen Umwälzungen Teile des Fürstbistums Basel sowie des Untertanengebiets der Stadt Basel, die 1501 der Schweizerischen Eidgenossenschaft beitrat. 1798/1803 gelangten Teile des Fürstbistums Basel an die Stadt Basel, während andere Teile 1815 beim Wiener Kongress dem Kanton Bern zugeschlagen wurden.
Im Jahre 1832 wehrten sich die Landgemeinden gegen die Dominanz der noch aristokratisch regierten Stadt Basel. Die linksrheinischen Gemeinden konstituierten sich als selbständigen Halbkanton Basel-Landschaft und gaben sich eine liberale, repräsentative Verfassung (Halbkantone sind diejenigen völlig selbständigen Kantone, die aufgrund von internen Kantonstrennungen entstanden, im Verhältnis zur gesamten Eidgenossenschaft bzw. zum Bund aber Teil eines Vollkantons geblieben sind). Der neue Kanton wurde 1833 von der Tagsatzung der Eidgenossenschaft anerkannt (siehe: Basler Kantonsteilung). Inoffizielles gemeinsames Kantonswappen von Stadt und LandInfolge innerer Spannungen gab sich der Kanton im 19. Jahrhundert mehrfach neue Verfassungen: Beschränkung von Kompetenzstreitigkeiten 1838 und 1850, Durchbruch der demokratischen Bewegung 1863, Ausbau der Demokratie, Grundlage für Förderung der Wohlfahrt und für Erhebung der Staatssteuer 1892. Die heutige, sechste Verfassung von 1984 brachte eine erneute Erweiterung der Volksrechte (u. a. erster Ombudsmann der Schweiz) und war im Übrigen eine formale Neufassung der im Laufe von fast hundert Jahren über zwei Dutzend Mal geänderten Verfassung von 1892.
Versuche zu einer Wiedervereinigung mit Basel-Stadt wurden häufiger unternommen, scheiterten aber letztmals im Jahre 1969 am 'Nein' der Stimmberechtigten in Baselland. 1994 kam das nach einer Volksabstimmung vom Kanton Bern an Basel- Landschaft abgetretenen Laufental zum Kanton Basel-Landschaft hinzu.
Der Kanton Baselland ist reich an landschaftlichen Schönheiten und kulturellen Höhepunkten. Klassische Konzerte, die Spuren der Römer, eine Schifffahrt auf dem Rhein oder eine Einkaufstour in einem unserer historischen Städtchen sind nur wenige Vorschläge, die zeigen, dass es im Baselbiet viel zu entdecken gibt. Ob Sie als Wanderer die Höhen des Jura erkunden, oder ob Sie als Seminar- oder Geschäftsgast ins Baselbiet kommen, die Region bietet viele attraktive Details, die Ihren Aufenthalt zum Erlebnis machen.
Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.
| Kantonale Verwaltung Basel Land (Firmenporträt) | |
| Artikel 'Mehr Licht für die Schützenstube: Gelungener Umbau in Liestal...' auf Swiss-Press.com |
Migrationsbehörde: Genehmigungsanträge werden digitalisiert
Kantonale Verwaltung Tessin / Ticino, 26.06.2026Ein Konzept für die Natur - Regierungsrat genehmigt kantonales Naturschutzgesamtkonzept
Kantonale Verwaltung Schwyz, 26.06.2026Transparenzverordnung – Präzisierung bei anonymen Zuwendungen
Kantonale Verwaltung Schaffhausen, 26.06.2026
17:52 Uhr
Rätsel um Instagram-Clip: Verkauft Selecta wieder Zigaretten? »
17:41 Uhr
Wegen Hitze – Run auf Ventilatoren und Klimageräte: Worauf es ... »
17:32 Uhr
Muskeln als Statussymbol: «Mache mir den Druck vor allem selbst» »
17:21 Uhr
Das jüngste Opfer von Hegseths Säuberungswelle: Der Befehlshaber ... »
16:41 Uhr
Grösstes EPD-Angebot der Schweiz: Die Post zieht sich aus dem ... »
1664 Bier Blanc 0.0% 6x33cl
CHF 9.95
Coop
1664 Bier Rosé 6x25cl
CHF 8.50
Coop
1664 Blanc Weizen Bier 6x33cl
CHF 9.95
Coop
1664 Blanc Weizen Bier 6x50cl
CHF 12.95
Coop
1664 Original Lager Bier 12x25cl
CHF 11.95
Coop
1664 Original Lager Bier 6x50cl
CHF 10.95
Coop