Ob Kunst, Geschichte, Natur oder Technik – bei «Reiseziel Museum» können Familien die Faszination der unterschiedlichen Sammlungen auf spielerische Weise erleben. Im Appenzellerland wurden die bisher bekannten Standorte wie dem Museum Heiden, dem Museum Henry Dunant Heiden, dem Museum Gais, dem Appenzellischen Volkskunde-Museum Stein und dem Brauchtumsmuseum Urnäsch erweitert: Erstmals kommt das Museum Herisau hinzu.
Die sechs teilnehmenden Häuser haben eigens thematische Schwerpunkte entwickelt: Das Brauchtumsmuseum Urnäsch beschäftigt sich in seiner Sonderausstellung «Wild. Wald. Wir» mit dem Verhältnis von Mensch, Wald und Tier und bietet eine entsprechende Bastelaktivität. Im Appenzeller Volkskundemuseum Stein können die Besuchenden in der museumseigenen Alpkäserei erleben, wie aus Milch Käse wird und dass Webstühle auch sticken können. Das Museum Gais stellt die Molke in den Mittelpunkt eines Rätselpasses, während im Museum Henry Dunant Heiden humanitäre Werte mit dem Säen von Kressesamen verknüpft werden. Im Museum Heiden inszenieren sich Familien im Biedermeierkleid für ein Selfie. Am letzten «Reiseziel Museum»-Sonntag am 6. September begibt sich nicht nur das Museum, sondern die ganze Gemeinde Heiden am Biedermeierfest auf Zeitreise. Im Museum Herisau kann man an einem Sonntag zur Schule und eine eigene Osterschrift schreiben! Die gegenwärtige Sonderausstellung «Vom Tafelbild zum Touchscreen» erzählt die Geschichte der Bildung in Appenzell Ausserrhoden.
«Reiseziel Museum» richtet sich explizit an Familien mit Kindern bis zum 18. Altersjahr. Interessierte Familien sind eingeladen, die drei Sonntage 5. Juli, 2. August und 6. September 2026 (jeweils 10 bis 17 Uhr) vorzusehen und ihr ganz individuelles Programm über www.reiseziel-museum.com zu planen.
Um den Zugang zur Kultur zu vereinfachen, wird der Eintritt auf einen symbolischen Betrag von 1 Franken / 1 Euro pro Person und Museum reduziert. Nachhaltiges Anreisen gehört mit zum Konzept. Mittels eines online verfügbaren Gratis-Tickets kann die gesamte grenzübergreifende Region per Bus und Bahn bereist werden. So ist es möglich, mehrere Institutionen an einem Tag zu besuchen.
Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.
Der 821 urkundlich ersterwähnte Ort im Appenzellerland ist der Schwänberg bei Herisau. Vor rund 600 Jahren entstand das Land Appenzell und 1597 durch die Landteilung der Kanton Appenzell Ausserrhoden. Im protestantischen Ausserrhoden blühte früh die Heimindustrie auf, die im schweizerischen Vergleich eine ausserordentliche Bevölkerungsdichte zuliess. Die 1918 einsetzende Stickereikrise versetzte den Textilkanton in wirtschaftliche, politische und kulturelle Agonie.
Die ab 1945 einsetzende Diversifikation ging einher mit einem markanten Wachstum des Pendlerverkehrs und liess anderseits dank vermehrter Zuwanderung in vielen Gemeinden neue Wohnquartiere entstehen. Ab 1960 übernahm der Kanton nach und nach öffentliche Aufgaben, die zuvor auf Gemeindeebene gelöst worden waren. Getragen von einer positiven Aufbruchstimmung gab sich der Kanton 1995 eine moderne Verfassung.
Träumen Sie von spiegelblanken Seen und schwindelerregenden Felsen, von schmucken Dörfern und freundlichen Menschen? "Sönd herzlich willkomm" im Appenzellerland. Das Wander-Eldorado Appenzellerland beginnt in der sanften Hügellandschaft beim Bodensee und führt über grüne Wiesen bis zum voralpigen Säntisgebirge. Auch Wellness und Gesundheit sind bei uns keine Modewörter.
Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.
| Kantonale Verwaltung Appenzell Ausserrhoden (Firmenporträt) | |
| Artikel 'Reiseziel Museum – Grenzüberschreitende Kulturtage...' auf Swiss-Press.com |
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