Die Zeremonie wurde von der Präsidentin des Grossen Rates, Daria Lepori, geleitet. Anwesend waren Staatsrat Claudio Zali, die Vizepräsidentin des Justizrates, Claudia Canonica-Minesso, der Präsident des Kantonalen Strafgerichts, Marco Villa, der Generalsekretär des Berufungsgerichts, Alessandro Simoneschi, der Generalsekretär des Grossen Rates, Tiziano Veronelli, und der stellvertretende Direktor der Justizabteilung.
Mit ihrer Erklärung der Treue zur Verfassung und zum Gesetz verpflichteten sich die neu gewählten Richter und die beiden Geschworenen formell, ihre Aufgaben gemäss den Grundsätzen der Rechtsstaatlichkeit, der richterlichen Unabhängigkeit und des Schutzes der Grundrechte zu erfüllen.
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Im Mittelalter wurde das Gebiet des heutigen Kantons Tessin von den Herzögen von Mailand beherrscht. Die Eidgenossen errangen ihre Vorherrschaft in den südlichen Alpentälern im 15. Jahrhundert während drei verschiedener Eroberungen.
Zwischen 1403 und 1422 wurden einige Teile des Kantons bereits der Herrschaft von Uri unterstellt, mussten aber später wieder abgetreten werden. Die Leventina brachte Uri 1440 unter seine Kontrolle. In einer zweiten Eroberung gewannen Uri, Schwyz und Nidwalden im Jahr 1500 die Stadt Bellinzona und die Riviera. Der dritte Vorstoss nach Süden erfolgte durch die Truppen aller drei Urkantone.
Locarno, wie das Maggiatal, Lugano und Mendrisio wurden 1512 eingegliedert. In der ausschliesslichen Herrschaft von Uri war danach die Leventina vom Sankt Gotthard bis nach Biasca. Die restliche Gegend der ennetbergischen Vogteien (die Machtbereiche über den Bergen) wurde gemeinsam durch die drei Kantone beherrscht.
Das Tessin ist das Tor zum Süden und besticht durch seinen Charme, fasziniert mit seinem Lifestyle und seiner italienischen Sprache. Jenseits der Alpen empfängt Sie der Süden: italienisches Flair, mildes Klima, Palmen an sauberen Stränden, liebliche Täler, romanische Kirchen und pittoreske Gassen, die sich auf belebte Piazze öffnen. Aber nie ist die alpine Welt weit entfernt.
Bergtouren, die in Schnee und Fels beginnen, enden in Kastanienwäldern, und von den Ufern streben bewaldete Hänge zu hohen Gipfeln. Auf Alpweiden blüht der Enzian, an der Seepromenande die Kamelie. Wer die Dolce Vita sucht, findet Ruhe in subtropischen Gärten. Wer lieber die Nerven kitzelt, lässt sich durch Schluchten treiben. Und wessen Sinn nach Kultur steht, der wird ihr überall begegnen: Dichter und Künstler fühlten sich angezogen von romantischen Landschaften, Architekten liessen sich zu ihren kühnen Bauten von alter Tradition inspirieren. Vergangenheit und Zukunft, Nord und Süd, Berg und Ebene, Natur und Kultur, Stadt und Land bilden eine faszinierende Einheit voller Gegensätze. Das Abenteuer heisst Ticino.
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| Kantonale Verwaltung Tessin / Ticino (Firmenporträt) | |
| Artikel 'Vereidigung neuer Richter und Geschworener auf Verfassung und Gesetze...' auf Swiss-Press.com |
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