Im Wallis gibt es heute rund sechzig Gebiete, die aufgrund ihres aussergewöhnlichen Naturreichtums unter kantonalem Schutz stehen. Für den Kanton geht es nicht nur darum, diese empfindlichen Lebensräume zu schützen, sondern sie auch einer breiten Öffentlichkeit näherzubringen.
Zu diesem Zweck hat die Dienststelle für Wald, Natur und Landschaft (DWNL) jetzt ein entsprechendes Portal eingerichtet (www.vs.ch/de/web/sites-naturels-proteges). Auf dieser Plattform sind alle Schutzgebiete des Kantons zu finden, und man kann durch interaktive Karten, detaillierte Beschreibungen, Fotos und praktische Informationen mehr über ihre Eigenschaften erfahren. Zudem erinnert sie an die Verhaltensregeln, die zum Schutz dieser empfindlichen Gebiete einzuhalten sind, und erleichtert der Öffentlichkeit den Zugang zu klaren und zentralisierten Informationen. Das Portal ist sowohl für Besucher vor Ort als auch für Interessierte von zu Hause aus erreichbar und funktioniert auch über die auf den Informationstafeln enthaltenen QR-Codes. Das System bietet auch Übersetzungen der Texte in die jeweils andere Kantonssprache an, was den inhaltlichen Zugang vereinfacht.
Parallel dazu hat die DWNL damit begonnen, die in den Schutzgebieten aufgestellten Informationstafeln zu erneuern. Diese Tafeln enthalten Texte, welche die Tier- und Pflanzenwelt sowie wichtige Themen des Naturschutzes erläutern. Die Tafelgestaltung wurde vereinheitlicht, um für das ganze Kantonsgebiet ein einheitliches Erscheinungsbild und eine vereinfachte Lesbarkeit zu gewährleisten. Diese Arbeit wird schrittweise fortgesetzt und sich auf alle Naturschutzgebiete im Wallis erstrecken. Zu den 22 Gebieten, deren Informationstafeln erneuert werden, gehören unter anderem das Hochmoor «Maraîche de Plex» in Collonges und das Flachmoor «Planachaux» in Champéry.
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Das um 25 v. Chr. von den Römern eroberte und danach zur Provinz Rätien gehörende Gebiet wurde im 5. Jahrhundert im Bereich des Unterwallis von Burgundern besetzt, während sich im heutigen Oberwallis Alemannen niederliessen. 999 kam die Grafschaft Wallis an den Bischof von Sitten. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts eroberten die bäuerlichen Gemeindeorganisationen (die 7 Zenden) des Oberwallis das inzwischen zu Savoyen gehörende Unterwallis und unterstellten es bis 1798 ihrer Verwaltung.
Im 16. Jahrhundert erzwang das Wallis die Unabhängigkeit von bischöflicher Herrschaft. 1802 erklärte Napoleon I. das Gebiet zur unabhängigen Republik und 1810 zum französischen Département du Simplon. 1815 trat das Wallis als 22 Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft bei. Eine Verfassung wurde 1907 verabschiedet, die Frauen des Kantons sind seit 1970 wahlberechtigt.
Finden - erleben - verstehen. Über dem Talboden flimmert die Hitze. Durch Wälder und Rebberge murmelt das Wasser in den Suonen.
Von Gletschern her weht ein kühler Wind. Die Berggipfel sind hier dem Himmel ein bisschen näher als andernorts. Wie ein blaues Band die Rhone, gespeist von unzähligen Bächen aus steilen Seitentälern, im rauhen Goms stürmisch, im Unterwallis beschaulicher. Sie zieht vorbei an Bergdörfern mit sonnengebräunten Holzhäusern, vorbei an Städten mit alter Geschichte und neuen Impulsen, vorbei an Obstgärten und Rebbergen, bis zur Einmündung in den Genfersee. Eine Landschaft, geprägt von Gegensätzen, schroffen Felsen, Hochalpen, deutscher und französischer Sprache und Mentalität. Land der Viertausender, Land der grössten Gletscher, Land der Alpenpässe.
Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.
| Kantonale Verwaltung Wallis (Firmenporträt) | |
| Artikel 'Aufwertung der Naturschutzgebiete - Kanton Wallis...' auf Swiss-Press.com |
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