Im Zusammenhang mit dem G7-Gipfel in Evian-les-Bains setzte der Kanton Wallis in Zusammenarbeit mit den Bundesbehörden sowie den Kantonen Waadt und Genf Sicherheitsmassnahmen an den Grenzen und auf seinem Gebiet um. Ziel war es, die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten und den operativen Anforderungen dieses internationalen Anlasses gerecht zu werden.
Die Kantonspolizei Wallis beteiligte sich aktiv am Sicherheitsdispositiv rund um den G7-Gipfel. Vom 12. bis 18. Juni standen auf Walliser Kantonsgebiet rund 150 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz. Weitere rund 40 Mitarbeitende unterstützten die Kantonspolizeien Genf und Waadt. Dieser ausserordentliche Einsatz beanspruchte zudem sämtliche Ressourcen der Kantonspolizei Wallis, sowohl auf operativer als auch auf logistischer Ebene.
Die Sicherheitsaufgaben im Wallis verliefen ruhig. Es wurden weder Ausschreitungen noch besondere Vorfälle im Zusammenhang mit dem Gipfel festgestellt. Die verstärkten Grenzkontrollen führten zu keinen grösseren Beeinträchtigungen, und die Wartezeiten an den Grenzübergängen blieben begrenzt. Die interkantonale Zusammenarbeit sowie der Austausch mit den französischen Sicherheitskräften verliefen reibungslos und effizient und trugen wesentlich zum Erfolg dieses internationalen Grosseinsatzes bei.
Die gute Zusammenarbeit aller beteiligten Akteurinnen und Akteure sowie der Bevölkerung und die Berücksichtigung der im Vorfeld abgegebenen Empfehlungen haben zum reibungslosen Ablauf des Sicherheitsdispositivs und zur Aufrechterhaltung zufriedenstellender Verkehrsbedingungen beigetragen.
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Das um 25 v. Chr. von den Römern eroberte und danach zur Provinz Rätien gehörende Gebiet wurde im 5. Jahrhundert im Bereich des Unterwallis von Burgundern besetzt, während sich im heutigen Oberwallis Alemannen niederliessen. 999 kam die Grafschaft Wallis an den Bischof von Sitten. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts eroberten die bäuerlichen Gemeindeorganisationen (die 7 Zenden) des Oberwallis das inzwischen zu Savoyen gehörende Unterwallis und unterstellten es bis 1798 ihrer Verwaltung.
Im 16. Jahrhundert erzwang das Wallis die Unabhängigkeit von bischöflicher Herrschaft. 1802 erklärte Napoleon I. das Gebiet zur unabhängigen Republik und 1810 zum französischen Département du Simplon. 1815 trat das Wallis als 22 Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft bei. Eine Verfassung wurde 1907 verabschiedet, die Frauen des Kantons sind seit 1970 wahlberechtigt.
Finden - erleben - verstehen. Über dem Talboden flimmert die Hitze. Durch Wälder und Rebberge murmelt das Wasser in den Suonen.
Von Gletschern her weht ein kühler Wind. Die Berggipfel sind hier dem Himmel ein bisschen näher als andernorts. Wie ein blaues Band die Rhone, gespeist von unzähligen Bächen aus steilen Seitentälern, im rauhen Goms stürmisch, im Unterwallis beschaulicher. Sie zieht vorbei an Bergdörfern mit sonnengebräunten Holzhäusern, vorbei an Städten mit alter Geschichte und neuen Impulsen, vorbei an Obstgärten und Rebbergen, bis zur Einmündung in den Genfersee. Eine Landschaft, geprägt von Gegensätzen, schroffen Felsen, Hochalpen, deutscher und französischer Sprache und Mentalität. Land der Viertausender, Land der grössten Gletscher, Land der Alpenpässe.
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| Kantonale Verwaltung Wallis (Firmenporträt) | |
| Artikel 'G7-Gipfel in Evian-les-Bains - Bilanz für den Kanton Wallis...' auf Swiss-Press.com |
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