Regierungsrat Yves Noël Balmer, Vorsteher des Departements Gesundheit und Soziales, informierte sich zusammen mit einer Delegation des Amts für Soziales vor Ort über die Angebote des Wohn- und Pflegezentrums Au in Urnäsch, der Liebenau Bad Säntisblick AG in Waldstatt und des Betreuungszentrums Risi in Schwellbrunn.
Strategische Ziele und organisatorische Abläufe als Schwerpunktthemen
Die Präsentationen der Institutionen mit jeweils einem Schwerpunktthema, Rundgänge durch die Räumlichkeiten und der persönliche Austausch mit Bewohnenden, Mitarbeitenden, Leitungspersonen und Trägerschaften ermöglichten einen vertiefen Einblick in die wertvolle Arbeit der Heime. Die Liebenau Bad Säntisblick AG zeigte auf, mit welchen Chancen und Herausforderungen der Wechsel der Trägerschaft des ehemaligen Seniorenheims Bad Säntisblick einhergegangen sind. Das Wohn- und Pflegezentrum Au gab Einblick in die Neugestaltung der Gastronomie-Prozesse. Im Betreuungszentrum Risi erfuhren die Besuchenden Interessantes über die strategischen Ziele der Institution.
Regierungsrat Yves Noël Balmer zeigte sich beeindruckt ob der Professionalität und des Engagements der Verantwortlichen und der Mitarbeitenden der drei Institutionen im Hinterland. Der Besuchstag des Regierungsrates wurde mit einem Austausch über zentrale Themen und Anliegen der Institutionen abgerundet. Für die kommenden beiden Jahre sind Besuchstage auch im Mittel- und Vorderland geplant.
26 Heime, über 1'000 Plätze
Die Gemeinden realisieren im Rahmen der kantonalen Planung und unter Ermittlung der kommunalen und regionalen Bedürfnisse das kommunale oder regionale Pflegeheimangebot. Sie verfolgen dabei das Ziel, die aktive und selbständige Lebensgestaltung der älteren Menschen im vertrauten Umfeld durch eine breite Palette von Unterstützungsangeboten zu erhalten. Mit 26 Alters- und Pflegeheimen und 1'033 Plätzen steht der Bevölkerung in Appenzell Ausserrhoden ein vielfältiges Angebot zur Verfügung.
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Der 821 urkundlich ersterwähnte Ort im Appenzellerland ist der Schwänberg bei Herisau. Vor rund 600 Jahren entstand das Land Appenzell und 1597 durch die Landteilung der Kanton Appenzell Ausserrhoden. Im protestantischen Ausserrhoden blühte früh die Heimindustrie auf, die im schweizerischen Vergleich eine ausserordentliche Bevölkerungsdichte zuliess. Die 1918 einsetzende Stickereikrise versetzte den Textilkanton in wirtschaftliche, politische und kulturelle Agonie.
Die ab 1945 einsetzende Diversifikation ging einher mit einem markanten Wachstum des Pendlerverkehrs und liess anderseits dank vermehrter Zuwanderung in vielen Gemeinden neue Wohnquartiere entstehen. Ab 1960 übernahm der Kanton nach und nach öffentliche Aufgaben, die zuvor auf Gemeindeebene gelöst worden waren. Getragen von einer positiven Aufbruchstimmung gab sich der Kanton 1995 eine moderne Verfassung.
Träumen Sie von spiegelblanken Seen und schwindelerregenden Felsen, von schmucken Dörfern und freundlichen Menschen? "Sönd herzlich willkomm" im Appenzellerland. Das Wander-Eldorado Appenzellerland beginnt in der sanften Hügellandschaft beim Bodensee und führt über grüne Wiesen bis zum voralpigen Säntisgebirge. Auch Wellness und Gesundheit sind bei uns keine Modewörter.
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| Kantonale Verwaltung Appenzell Ausserrhoden (Firmenporträt) | |
| Artikel 'Einblick in die wertvolle Arbeit von Alters- und Pflegeheimen erhalten...' auf Swiss-Press.com |
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