Am Standort Schleswig Air Base trainieren die Pilotenschüler gemeinsam mit ihren Fluglehrern und den Mechanikern auf vier Helikoptern des Typs Eurocopter EC635. Der Fokus liegt auf dem zivilen Instrumentenflug (IFR) in einem ungewohnten Umfeld. Die Teilnehmenden planen und führen dabei selbständig Flüge durch und sammeln wertvolle Erfahrungen im Betrieb ab unbekannten militärischen und zivilen Flugplätzen in Deutschland und Dänemark.
Das Ausbildungsmodul dient dazu, den in der Schweiz erreichten Ausbildungsstand zu konsolidieren und die sogenannte Two-Man-Operation – die enge Zusammenarbeit im Cockpit – zu festigen. Gleichzeitig werden die angehenden Pilotinnen und Piloten gezielt auf zukünftige Einsätze sowie auf den abschliessenden Checkflug in der Schweiz vorbereitet.
Der Flugbetrieb wird vor Ort vollständig durch eigenes Personal sichergestellt. Die Zusammenarbeit mit den deutschen Partnern ermöglicht dabei die Nutzung von Infrastruktur wie Theorieräumen und Abstellflächen, während die Ausbildungsflüge eigenständig geplant und durchgeführt werden. Solche internationalen Ausbildungsmodule finden seit rund zehn Jahren regelmässig statt und sind ein zentraler Bestandteil der Pilotenausbildung der Schweizer Luftwaffe.
Internationale Zusammenarbeit stärkt die Verteidigungsfähigkeit
Die Luftwaffe kann komplexe Trainings im Inland aufgrund geografischer, luftraumtechnischer und operationeller Rahmenbedingungen nur eingeschränkt durchführen. Um diese Einschränkungen gezielt zu kompensieren, hat der Bundesrat 2024 beschlossen, die internationale militärische Kooperation weiter zu intensivieren. Ziel ist es, von den Erfahrungen, Verfahren und Standards internationaler Partner zu profitieren. Internationale Trainings ermöglichen es der Armee, die Interoperabilität mit Partnerstreitkräften zu stärken und die Einsatzbereitschaft unter realitätsnahen Bedingungen weiterzuentwickeln. Die Zusammenarbeit mit Deutschland ist dabei ein bewährtes Beispiel: Bereits seit 2003 trainieren Schweizer Helikopterpiloten dort den Tief-, Nachttief- und Instrumentenflug. Im Gegenzug üben deutsche Hubschrauberbesatzungen regelmässig in der Schweiz die Hochgebirgsfliegerei.
Kontakt:
Kommunikation Verteidigung
Stefan Hofer
Armeesprecher
+41 58 463 37 41
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Beim VBS denken viele zunächst an Armee und Militär. Das Departement lässt sich aber nicht auf Fragen der Verteidigung beschränken, sondern ist breit gefächert.
Zum VBS gehören auch die Bereiche Bevölkerungsschutz und Sport sowie der Nachrichtendienst des Bundes. Dazu kommt armasuisse, das Kompetenzzentrum des Bundes für die Beschaffung komplexer Technologie.
Das VBS gliedert sich in sieben Verwaltungseinheiten, die dem Chef VBS direkt unterstellt sind. Dem Generalsekretariat ist die Verwaltungseinheit Oberauditorat (OA) administrativ zugewiesen.
Das VBS gliedert sich in sieben Verwaltungseinheiten, die der Chefin VBS direkt unterstellt sind: die Gruppe Verteidigung und die sechs Bundesämter Generalsekretariat, Nachrichtendienst des Bundes, Rüstung (armasuisse), Landestopografie (swisstopo), Bevölkerungsschutz und Sport.
Das Oberauditorat ist ebenfalls eine Verwaltungseinheit des VBS. Es ist der Dienstleistungsbetrieb der Militärjustiz und schafft die Voraussetzungen, dass die sowohl von der Departementsleitung und der Verwaltung als auch von der Armeeführung in jeder Hinsicht unabhängigen militärischen Strafverfolgungsbehörden und Militärgerichte aller Instanzen ihren gesetzlichen Auftrag kompetent erfüllen können.
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| Eidgenössisches Departement für Verteidigung VBS (Firmenporträt) | |
| Artikel 'Pilotenschule der Schweizer Luftwaffe trainiert in Deutschland und Dänemark...' auf Swiss-Press.com |
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