Diese Reorganisation, Ergebnis der Zusammenarbeit der beteiligten Partner, stärkt die Attraktivität und Qualität der Berufsausbildung und optimiert gleichzeitig die Kompetenzentwicklung und die Nutzung der bestehenden Infrastruktur. Die neue Struktur beseitigt Doppelstrukturen zwischen dem CEFF Artisanat (Zentrum für Berufsausbildung im Handwerk) und der Handwerksabteilung des Jura-Zentrums für Bildung und Ausbildung (CEJEF) und steigert gleichzeitig die Attraktivität und Qualität dieser Programme. In diesem Rahmen werden das CEFF Artisanat und die Handwerksabteilung des CEJEF weiterhin Auszubildende aus beiden Kantonen über ein gemeinsames und sich ergänzendes System aufnehmen. Diese verstärkte Zusammenarbeit sichert die kontinuierliche Verfügbarkeit lokaler Ausbildungsangebote und bündelt gleichzeitig die spezifische Expertise beider Einrichtungen. Eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Umsetzung dieser neuen Struktur – der Abschluss einer Vereinbarung zwischen den beiden Schulen und den Berufsverbänden (OrTra) über die Schaffung zweier separater Ausbildungsprogramme für Maurer (AFP und CFC) und für Elektroberufe (Elektroinstallateure und -monteure) – ist nun erfüllt. Dieser Fortschritt bestätigt das gemeinsame Engagement der Partner für die Entwicklung von Ausbildungsprogrammen, die auf die Realitäten der Berufe und die Bedürfnisse der Praxis zugeschnitten sind.
Kontinuität der Ausbildung:
Um die Kontinuität der Ausbildung zu gewährleisten, sind diejenigen, die ihre Ausbildung vor Beginn des akademischen Jahres im August 2027 begonnen haben, von dieser Umstrukturierung nicht betroffen. Sie werden ihre Ausbildung an der Ausbildungsstätte abschliesseen, an der sie begonnen haben. Um die Kontinuität des Unterrichts sicherzustellen, werden Lehrkräfte, die von einem Wechsel des Ausbildungsortes betroffen sind, von dem Kanton, der die entsprechende Ausbildung künftig anbietet, wieder eingestellt. Diese Änderungen werden schrittweise umgesetzt, und die Details werden derzeit zwischen den beiden Kantonen finalisiert.
Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.
Der Jura ist der jüngste Kanton in der Schweiz. Er entstand aufgrund von (für Schweizer Verhältnisse massiven) kulturellen Spannungen und den darauf folgenden lokalen und eidgenössischen Volksabstimmungen vom 29. September 1978 am 1. Januar 1979 durch Abspaltung vom Kanton Bern. Die Gebiete nördlich von Biel wurden dem Kanton Bern 1815 durch Entscheidung des Wiener Kongresses als Entschädigung für die verlorenen Territorien im Aargau und der Waadt zugesprochen.
Der Kanton Bern ist politisch eher konservativ, grösstenteils protestantisch und deutschsprachig. Die Bewohner des 1815 erworbenen Gebietes, die zuvor Untertanen des in Pruntrut residierenden Fürstbischofs von Basel gewesen waren, sind dagegen eher liberal, mehrheitlich französischsprachig und - in dem den neuen Kanton bildenden Nordteil - katholisch.
Dass der Konflikt, der letzten Endes zur Abtrennung des Kantons Jura von Bern führte, ursprünglich weniger sprachlicher, sondern konfessioneller Art ist, zeigt sich daran, dass bei den Volksabstimmungen über die Kantonsgründung der zwar ebenfalls französischsprachige, aber protestantische Südteil des Berner Juras (Amtsbezirke La Neuveville, Moutier und Courtelary) stets mehrheitlich für den Verbleib bei Bern stimmte. Der deutschsprachige Bezirk Laufen ist zwar katholisch, die Sprache führte aber damals zum Entscheid, bei Bern zu verbleiben. Vom verbleibenden Kantonsgebiet nun territorial getrennt, wechselte er 1994 zum Kanton Basel-Landschaft.
Der vor allem konfessionelle Gegensatz gilt auch weiterhin, obwohl das Gewicht des Französischen im verkleinerten Kanton Bern geringer geworden ist und sich die Romands demzufolge noch unterdrückter fühlen müssten. Seit 1994 arbeitet die Assemblée Interjurassienne (eine Art von der Schweizerischen Eidgenossenschaft bestellte Kommission) an der Lösung der Jurafrage. Im September 2004 hat sie ein Projekt begonnen, das einen völlig neuen Kanton anvisiert, in dem Nord-Jura (heute Kanton Jura) und der Süd-Jura (Jura bernois) nach den Vorstellungen der Nordjurassier vereinigt werden sollen. Das Projekt soll 2006 abgeschlossen sein. Damit wird ein weiterer Anlauf unternommen, die nach den Vorstellungen des Nordjuras immer noch unterdrückten Bewohner des bernischen Südjuras von Bern zu lösen und damit die (fiktive) Einheit des jurassischen Volkes herzustellen.
Saignelégier et les Franches-Montagnes
Eine knappe halbe Stunde von La Chaux-de-Fonds und Biel entfernt, öffnet sich die grosszügige Freiberger Hochebene dem Besucher und lädt ihn ein, auf 1000 m Höhe mit den Pferden Bekanntschaft zu schliessen. Zu Fuss, zu Pferd, per Fahrrad, im Kanu, im Zigeunerwagen, per Langlaufskis oder Schneeschuhen - vielfach sind die Möglichkeiten, dies freie Natur der Franches-Montagnes zu entdecken. Tennis- Eis- und Reithallen sowie das Hallenschwimmbad ergänzen das reiche Angebot und sorgen dafür, dass der Gast bei jeder Witterung auf seine Kosten kommt.
Delémont et le pays vadais
Ungefähr 40 Autominuten von Basel und Biel entfernt, reizt das alte charmante Städtchen mit seinen Museen und Galerien zum Besuch und lädt den Reisenden ein, nicht nur die regionalen Eigenheiten zu entdecken, sondern auch den heissesten Jura-Sommer zwischen Stadt und bewundernswerten Schluchten, welche die Flüsse zwischen Bergen und Tälern gegraben haben.
Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.
| Kantonale Verwaltung Jura (Firmenporträt) | |
| Artikel 'Die Kantone Bern und Jura einigen sich auf die Harmonisierung ihrer Berufsbildun...' auf Swiss-Press.com |
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