Die Asiatische Buschmücke konnte 2025 sowohl an bekannten als auch an mehreren neuen Standorten nachgewiesen werden, was ihre stabile und flächendeckende Verbreitung bestätigt. Die Asiatische Tigermücke wurde hingegen erneut nicht gefunden. Der Schlussbericht 2025 ist auf der Homepage des Amts für Gewässer Schwyz verfügbar.
Ausblick und Prävention
Aufgrund der nationalen Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke bleibt das Risiko einer Einschleppung in den Kanton Schwyz hoch. Beobachtungen aus der Bevölkerung helfen, ein mögliches Auftreten frühzeitig zu erkennen. Verdächtige Funde können über www.muecken-schweiz.ch gemeldet werden. Zudem kann die Bevölkerung zur Eindämmung beitragen, indem potenzielle Brutstätten konsequent entfernt oder reduziert werden: Stehendes Wasser in Untersetzern, Eimern, Giesskannen oder Regentonnen sollte regelmässig geleert oder abgedeckt werden. Ebenso sollten Wasseransammlungen in Dachrinnen und Abflüssen vermieden werden.
Monitoring im Kanton Schwyz
Das Monitoring zu den asiatischen Stechmücken wurde erstmals 2019 durchgeführt und bis 2021 jährlich fortgesetzt. Ziel war es, die Verbreitung und Etablierung invasiver Arten zu dokumentieren und Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Die Asiatische Buschmücke (Aedes japonicus) wurde damals in drei aufeinanderfolgenden Jahren nachgewiesen und gilt seither als etabliert. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde die Asiatische Tigermücke im Kanton nicht nachgewiesen. Da sie sich in angrenzenden Regionen ausbreitet, wurde das Monitoring 2025 erneut aufgenommen. Von Juli bis September waren 52 Fallen an 23 Standorten im Kanton aufgestellt. Der Schwerpunkt lag auf Orten mit erhöhtem Personen- und Warenverkehr, wie Verkehrsknotenpunkten, Transportunternehmen, Industriegebieten, touristischen Hotspots und stark frequentierten Besuchermagneten. Zudem wurden besonders gefährdete geografische und klimatische Regionen dichter beprobt. Die Fallen bestanden aus kleinen schwarzen Eimern mit Wasser, einem biologischen Larvizid und Holzpaddles, auf denen die Mücken ihre Eier ablegen. Alle zwei Wochen wurden die Proben im Labor für angewandte Mikrobiologie der Fachhochschule der italienischen Schweiz analysiert.
Zunehmend günstige Lebensbedingungen für invasive Stechmückenarten
Das mildere Klima schafft zunehmend günstige Lebensbedingungen für invasive Stechmückenarten, auch im Kanton Schwyz. Der internationale Waren- und Personenverkehr begünstigt zudem ihre rasche Ausbreitung. Diese Arten sind sowohl für die Bevölkerung als auch für die Umwelt problematisch. Sie sind sehr lästig, da sie tagsüber und nachts aktiv sind und ihre Stiche oft stärkere Hautreaktionen hervorrufen. Besonders relevant ist die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus), da sie Krankheitserreger tropischer Herkunft übertragen kann. Die Umwelt leidet unter ihrer Ausbreitung, da sich asiatische Arten mit einheimischen Mücken konkurrieren und deren Bestände zurückdrängen können, was ökologische Gleichgewichte stört. Ihre Überwachung ist daher von grosser Bedeutung.
Weitere Informationen und Tipps zur Erkennung und Bekämpfung der Asiatischen Tigermücke sind im Factsheet der Umwelt Zentralschweiz verfügbar.
Medienkontakt:
Umweltdepartement
Denise Looser
Amt für Gewässer
+41 41 819 25 76
Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber. Bildrechte: European Centre for Disease Prevention and Control ECDE
Vor Jahrtausenden schon lebten Menschen im Gebiet des späteren Kantons Schwyz. Besonders intensiv war nach neuesten Erkenntnissen die Besiedlung im Raum Freienbach-Hurden. Zahlreiche Funde belegen Dasein und Wirken jener Ur- Schwyzer vor 4 - 5000 Jahren. Aus Stein sind vorerst noch ihre Werkzeuge; bald wird es Bronze sein, die recht vielfältigen Funde im ganzen Kantonsgebiet beweisen es. Seltener sind die Zeugnisse der folgenden Epoche, der Eisenzeit. Die Bevorzugung der Siedlungsräume an Seeufern und günstigen Hanglagen kennzeichnet sodann die Erfassung des Raumes zur römischen Zeit.
Vor rund 1400 Jahren setzten sich die Alamannen fest und prägten mit ihren Wirtschafts- und Lebensformen die alten Siedlungsräume. Das Volk wuchs, das Land musste ausgebaut werden. Das Christentum drang vor, die Kirchenbauten von Tuggen und Schwyz erlauben es, diesen Vorgang ins späte 7. und frühe 8. Jahrhundert festzulegen. Am Zürichsee und in den Talkesseln von Schwyz und Arth werden Schwerpunkte der Siedlung erkennbar.
Der Kanton Schwyz bietet eine reiche Palette bunter Schönheiten. Alles ist vorhanden: die weite Ebene und die steile Kletterwand, Seen, eingebettet in sanfte Hügel oder hochalpine Berge, saftige, bestossene Alpweiden und weite Wälder. Vielfältig ist das sportliche Angebot: nordischer und alpiner Skilauf, Segeln, Vita-Parcours und Finnenbahn, Schwimmen unter Dach, im Frei- oder Strandbad, Kanufahrten, Fischen, Wandern und vieles mehr.
Die Schwyzer Skilifte, Luft-, Sessel- und Zahnradbahnen erklimmen über 15'000 m Höhendifferenz. Mehr als 160 Hotels, Gasthäuser, Touristenheime mit 6'000 Schlafstellen, eine Vielzahl von Ferienwohnungen und Privatzimmern sowie 23 Campingplätze befinden sich im Kanton zwischen 420 und 1'800 m Höhe.
Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.
| Kantonale Verwaltung Schwyz (Firmenporträt) | |
| Artikel 'Keine Asiatische Tigermücke im Kanton Schwyz...' auf Swiss-Press.com |
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