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Neue Anforderungen bei landwirtschaftlichen Investitionshilfen



Kantonale Verwaltung Glarus


27.04.2026, Departement Volkswirtschaft und Inneres: Die Kommission für Strukturverbesserungen und Betriebshilfen in der Landwirtschaft beschliesst strengere Anforderungen an die Vergabe von Krediten und Beiträgen. Damit sollen die knappen Mittel gezielter für die Steigerung der Wertschöpfung der Glarner Landwirtschaftsbetriebe eingesetzt werden.


Strukturverbesserungsmassnahmen sind ein wichtiger Pfeiler der Agrarpolitik. Bund und Kanton können die Landwirtschaftsbetriebe auf Gesuch unter anderem mit Investitionshilfen für landwirtschaftliche Hochbauten und mit Betriebshilfedarlehen unterstützen. Diese Mittel sollen im Kanton Glarus künftig noch gezielter für Projekte eingesetzt werden, deren Umsetzung die Wertschöpfung der Landwirtschaftsbetriebe steigert. Dazu hat die Kommission für Strukturverbesserungen und Betriebshilfen (KSV) die Anforderungen an Projekte hinsichtlich Wirtschaftlichkeit geschärft.

Gesuche, die nach dem 30. Juni 2026 eingereicht werden, müssen konkrete Kriterien zur betriebswirtschaftlichen Erfahrung, zur Wirtschaftlichkeit der Betriebe sowie zur Finanzier- und Tragbarkeit des Projekts erfüllen. Eine entsprechende Richtlinie enthält die Details.

Weiter hat die KSV, basierend auf den Empfehlungen des Bundes, Massnahmen zur Erhaltung der Liquidität im sogenannten Fonds de Roulement beschlossen. Mit dem Fonds de Roulement werden die Rückzahlungen von Investitionskrediten und Betriebshilfedarlehen laufend für neue Kredite eingesetzt. Die Massnahmen sind notwendig, weil gegenwärtig die zugesicherten Kredite die Rückzahlungen übersteigen. Mit einer Kürzung der Kredite, mit verkürzten Laufzeiten und mit dem Verzicht auf Unterstützung von Landerwerb will die KSV der fehlenden Liquidität entgegenwirken. Diese Massnahmen stellen sicher, dass Kreditgesuche ohne zusätzliche Wartefristen behandelt werden können.


Medienkontakt:
Markus Richner, Leitung, Abteilungsleiter Landwirtschaft:055 646 66 38 I markus.richner@gl.ch
Susanne Konrad, Landwirtschaftliche Fachspezialistin: 055 646 66 42 I susanne.konrad@gl.ch


Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.



Über Kantonale Verwaltung Glarus:

Bronzezeitliche (13.-9. Jh. v. Chr.) Funde sind erste Belege menschlicher Anwesenheit im Glarnerland. Für die keltische Besiedlung (3. Jh. v. Chr.) sprechen Bodenfunde und Ortsbezeichnungen. So leitet sich der Name des Talflusses «Linth» vom keltischen «linta» ab, was die Geschmeidige oder Schlange, Drache bedeutet.

Reste römischer Bauten finden sich am Walensee und auf Kerenzen. Zu Beginn unserer Zeitrechnung gehört das Glarnerland zur Provinz Rätien.

Die erste Talkirche wird im 6. Jahrhundert in Glarus gebaut. Um 700 wandern die Alemannen ein, deren Sprache sich aber erst im 11. Jahrhundert allgemein durchsetzt. Zu dieser Zeit untersteht das Glarnerland dem Kloster Säckingen.

Im 13. Jahrhundert kommt es unter habsburgische Vormacht, die die Glarner abzuschütteln versuchen. Sie verfügten nämlich über eine gewisse Eigenständigkeit, urkundet doch 1282 «die Gemeinschaft der Männer des ganzen Tales Glarus». 1351 lassen sie sich von Zürchern und Innerschweizern erobern. Nachdem sie 1352 einen ersten Rückeroberungsversuch Habsburgs zurückgeschlagen haben, schliessen sie den Bund mit den Eidgenossen und errichten unterhalb Näfels eine Letzimauer, von der Überreste heute noch festzustellen sind. Nach der Schlacht bei Sempach erobern sie das Städtchen Weesen, das durch eine verräterische Mordnacht im Februar 1388 wieder verloren geht.

An der ersten ausführlich dokumentierten Landsgemeinde geben sie sich 1387 eigene Satzungen und legen damit den Grundstein zur heutigen demokratischen Verfassung.

Am 9. April 1388 schlagen sie in der Schlacht bei Näfels ein mehrfach überlegenes habsburgisches Heer und befreien sich mit diesem Sieg von der habsburgischen Herrschaft. - Seither erinnert die am ersten Donnerstag im April begangene Näfelser Fahrt an dieses Ereignis.

1395 kaufen sie sich von Säckingen los, zahlen dem Frauenkloster aber noch bis zum Umsturz Ende des 18. Jahrhunderts einen «ewigen» Jahreszins.

Schon vor 1530 ist die Mehrheit der Glarner und Glarnerinnen reformiert. Zwingli hatte während zehn Jahren in Glarus als Pfarrer gewirkt und seine Reformationsschrift 1523 «Ammann, Rat und Gmeind des Lands Glaris» gewidmet. Nur Näfels und Oberurnen bleiben beim alten Glauben und einige wenige andere Gemeinden werden paritätisch. Erste Grundsätze von Religionsfreiheit vermögen jedoch die Spannungen zwischen den Konfessionen nicht zu verhindern. Immerhin überdauert das Simultanverhältnis an der Kirche von Glarus: bis zur Weihe der katholischen St. Fridolins Kirche 1964 nutzen beide Konfessionen die gleiche Kirche; daran vermag selbst der verheerende Brand von Glarus (1861) nichts zu ändern. Die Staatsgewalt jedoch teilt sich. Es gibt drei Landsgemeinden: je eine der Angehörigen der beiden Glaubensgruppen und die gemeinsame. Auch die Gerichte, das Militär- und Postwesen und der Salzhandel trennen sich. Es gelten gar, weil die Reformierten den Gregorianischen Kalender ablehnen, während eines Jahrhunderts zwei Kalender. 1836 hebt die neue Kantonsverfassung diese konfessionelle Landesteilung auf.

1799 wird das Glarnerland zum Kriegsschauplatz fremder Heere. Die Franzosen zwingen die über den Pragelpass und das Klöntal vorgestossenen Russen unter General Suworow zum verlustreichen Rückzug über den verschneiten Panixerpass. - Aus dem ausgehungerten Land ziehen 1200 Kinder in andere Kantone, wo sie Ernährung und Hilfe finden müssen.

Seit alters her an das Mitbestimmen an der Landsgemeinde gewohnt, prägt die Glarner Arbeiterschaft zusammen mit sozial gesinnten Ärzten und Pfarrern die Sozialgesetzgebung im 19. und 20. Jahrhundert. So wird z. B. 1856 die Fabrikarbeit für unter 12-jährige verboten und 1864 das erste demokratisch durchgesetzte Fabrikgesetz erlassen. Es reduziert die tägliche Arbeitszeit auf zwölf Stunden (1872 auf elf Stunden), verbietet Nacht- und Kinderarbeit, schreibt Arbeitssicherheits- und Hygienemassnahmen vor und bringt einen bescheidenen Wöchnerinnenschutz.

1916 stimmt die Landsgemeinde der Schaffung einer kantonalen Alters- und Invalidenversicherung zu. Diese erste obligatorische Sozialversicherung findet mit der AHV erst 1948 eine Entsprechung auf Bundesebene. Ebenfalls ist es die Glarner Landsgemeinde, die 1925, als erstes seiner Art, das Gesetz über die Arbeitslosenversicherung erlässt. Der Fabrikarbeiterverein Schwanden gründet 1864 den ersten Konsumverein der Schweiz.

Zwischen dem Walensee und dem Zürichsee geht es hinein in das tief eingeschnittene Tal des Glarnerlands. Bis zu 1.750 Metern wachsen die Berge hier aus dem Boden. Mit 3.614 Metern ist der Tödi der höchste Berg der Ostschweiz. Das Glarnerland, als Kanton einer der ältesten Kantone der Schweiz, ist eine Ferienregion der Vielfalt. Erstklassige Angebote für Familien gehen einher mit hochalpinen Wander- und Tourenmöglichkeiten, Skispass in zwei attraktiven Wintersportgebieten und jeder Menge Kultur.


Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.


--- Ende Artikel / Pressemitteilung Neue Anforderungen bei landwirtschaftlichen Investitionshilfen ---


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