Die EKAH zeigt auf, dass Metaphern in der wissenschaftlichen Fachkommunikation und in der öffentlichen Debatte unterschiedlich verstanden werden. Während Begriffe wie «Genschere» im wissenschaftlichen Diskurs als neutrale Fachbezeichnungen verwendet werden, entfalten sie in der öffentlichen Kommunikation eine bildhafte Wirkung: Sie rufen Assoziationen von Präzision, Einfachheit und Kontrollierbarkeit hervor. Der Bericht analysiert, wie Metaphern bestimmte Aspekte der Technologie hervorheben, während andere in den Hintergrund treten. Die Art und Weise, wie über neue gentechnische Verfahren gesprochen wird, beeinflusst deren Wahrnehmung und Bewertung in der Öffentlichkeit.
Empfehlungen für transparente Kommunikation
Im Zentrum des Berichts steht die Frage, wie Metaphern in der staatlichen und öffentlichen Kommunikation eingesetzt werden sollten, um der Bevölkerung eine unabhängige und faktenbasierte Meinungsbildung zu ermöglichen. Die EKAH betont:
Metaphern sind in der Wissenschaftskommunikation oft unverzichtbar, um komplexe Sachverhalte verständlich zu benennen.
Sie können jedoch mit verdeckten Wertungen verbunden sein.
Es ist wichtig, die explizite Bewertung unabhängig von solchen impliziten Wertungen vorzunehmen.
Transparenz über die Chancen und Risiken neuer Technologien ist für die demokratische Willensbildung zentral.
Aktueller Kontext
Der Bericht erscheint vor dem Hintergrund laufender Regulierungsdebatten: Sowohl in der Schweiz als auch in der EU wird derzeit diskutiert, wie neue gentechnische Pflanzenzüchtungsverfahren reguliert werden sollen. Der Bundesrat hat kürzlich einen Vernehmlassungsentwurf zum «Bundesgesetz über Pflanzen aus neuen Züchtungstechnologien (NZTG)» vorgelegt.
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Stv. Präsident a. i. EKAH
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Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.
| Bundesamt für Umwelt BAFU (Firmenporträt) | |
| Artikel 'Wie Begriffe wie «Genschere» die öffentliche Wahrnehmung neuer Pflanzenzüchtungs...' auf Swiss-Press.com |
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