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Schweizer Filmpreis 2026: Quartz-Trophäen für «Heldin» und «I Love You, I Leave You»



Bundesamt für Kultur (BAK)


30.03.2026, Heute Abend wurden in Zürich die Gewinnerinnen und Gewinner des Schweizer Filmpreises 2026 verkündet. In den beiden Hauptkategorien zeichnete die Schweizer Filmakademie den Spielfilm «Heldin» und den Dokumentarfilm «I Love You, I Leave You» aus. Die Preisverleihung fand in Anwesenheit von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider statt.


«Heldin» von Petra Volpe (Zodiac Pictures Ltd, Lukas Hobi, Reto Schaerli) wurde als bester Spielfilm 2026 ausgezeichnet. Der Film gewann auch drei weitere Preise: Petra Volpe erhielt den Preis für das beste Drehbuch und Jacques Kieffer, Gina Keller und Marco Teufen den Preis für den besten Ton. Auch der «Box Office Quartz» für den grössten Erfolg an der Kinokasse (206’810 Eintritte) ging an «Heldin» (Verleih: Filmcoopi Zürich). Diese Auszeichnung wird erstmals von der Schweizer Filmakademie und vom Bundesamt für Kultur (BAK) verliehen. Sie ist nicht mit einem Preisgeld verbunden.

Die Quartz-Trophäe für den besten Dokumentarfilm gewann Moris Freiburghaus für «I Love You, I Leave You» (Sabotage Filmkollektiv GmbH, Leon Schwitter, Fabiana Seitz). Der Film erhielt zudem den Preis für die beste Filmmusik (Dino Brandão).

Der Spielfilm «Bagger Drama» von Piet Baumgartner wurde mit zwei Preisen ausgezeichnet: Der Quartz für den besten Darsteller ging an Phil Hayes, jener für die beste Darstellerin an Bettina Stucky. Sven Schelker erhielt eine Trophäe als bester Nebendarsteller für seine Interpretation des Anatol in «Stiller» von Stefan Haupt.

Zwei Preise gingen zudem an den Spielfilm «À bras-le-corps»: jener für die beste Kamera (Benoit Dervaux) und jener für die beste Montage (Karine Sudan).

«Yonne» von Julietta Korbel, Yan Ciszewski (Rita Productions Sàrl, Marine Dumas) erhielt den Preis in der Kategorie «Bester Kurzfilm». «Ich bin nicht sicher» von Luisa Zürcher (Luisa Zürcher) wurde in der Kategorie «Bester Animationsfilm» ausgezeichnet. Als bester Abschlussfilm wurde «Qui part à la chasse» von Lea Favre (École cantonale d'art de Lausanne) gewürdigt.

Der Spezialpreis der Akademie ging dieses Jahr an Damien Hauser für seinen kreativen Einsatz von künstlicher Intelligenz im Spielfilm «Memory of Princess Mumbi». Der Tessiner Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Villi Hermann wurde mit dem Ehrenpreis für sein Lebenswerk geehrt. Die Laudatio hielt Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider, Vorsteherin des eidgenössischen Departements des Innern EDI.

Alle Auszeichnungen des Schweizer Filmpreises 2026
Bester Spielfilm: HELDIN von Petra Volpe (Zodiac Pictures Ltd, Lukas Hobi, Reto Schaerli)

Bester Dokumentarfilm: I LOVE YOU, I LEAVE YOU von Moris Freiburghaus (Sabotage Filmkollektiv GmbH, Leon Schwitter, Fabiana Seitz)

Bester Kurzfilm: YONNE von Julietta Korbel, Yan Ciszewski (Rita Productions Sàrl, Marine Dumas)

Bester Animationsfilm: ICH BIN NICHT SICHER von Luisa Zürcher (Luisa Zürcher)

Bestes Drehbuch: HELDIN - Petra Volpe

Beste Darstellerin: Bettina Stucky (Conny) in BAGGER DRAMA

Bester Darsteller: Phil Hayes (Paul) in BAGGER DRAMA

Bester Nebendarsteller: Sven Schelker (Anatol) in STILLER

Beste Filmmusik: I LOVE YOU, I LEAVE YOU - Dino Brandão

Beste Kamera: À BRAS-LE-CORPS - Benoit Dervaux

Beste Montage: À BRAS-LE-CORPS - Karine Sudan

Bester Ton: HELDIN - Jacques Kieffer, Gina Keller, Marco Teufen

Bester Abschlussfilm: QUI PART À LA CHASSE von Lea Favre (École cantonale d'art de Lausanne, Hélium Films)

Spezialpreis der Akademie: Damien Hauser, Innovativer Einsatz neuer Technologie in «MEMORY OF PRINCESS MUMBI»

Ehrenpreis: Villi Hermann, für sein Lebenswerk

Box Office Quartz: HELDIN von Petra Volpe (Produktion: Zodiac Pictures Ltd, Verleih: Filmcoopi Zürich)



Wahl der Gewinnerinnen und Gewinner
Die Nominationen wie auch die Gewinnerinnen und Gewinner werden von den rund 500 zahlenden Mitgliedern der Schweizer Filmakademie in einem anonymen Wahlverfahren bestimmt. Preisgelder werden für die Nominationen vergeben, für den Gewinn des Filmpreises werden keine zusätzlichen Geldbeträge ausgerichtet.

Die Ehrung des einheimischen Filmschaffens wird vom Bundesamt für Kultur BAK mit den Partnerinnen SRG SSR und Association «Quartz» Genève Zürich realisiert und in Zusammenarbeit mit Swiss Films, der Schweizer Filmakademie und den Solothurner Filmtagen organisiert.

Adresse für Rückfragen:
Für Interviewanfragen

Emma Isolini

+41 78 689 50

media@quartz.ch

Bundesamt für Kultur

Daniel Menna

Stv. Leiter Stabsstelle Kommunikation

+41 58 469 69 50

daniel.menna@bak.admin.ch


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Über Bundesamt für Kultur (BAK):

Die Kulturarbeit des Bundes im Inland beruht im Wesentlichen auf dem Zusammenspiel des Bundesamtes für Kultur mit der Stiftung Pro Helvetia. Das Bundesamt für Kultur ist das zuständige strategische Organ für die Ausarbeitung und Umsetzung der Kulturpolitik des Bundes.

Es nimmt die im strengen Sinn staatlichen, das heisst bundeshoheitlichen, Aufgaben wahr, namentlich die Verbesserung der institutionellen Rahmenbedingungen, die Ausarbeitung von Erlassen im Kultursektor, die Prüfung der Kulturverträglichkeit von Erlassen in anderen Politikbereichen (Mehrwertsteuer, internationaler Freihandel, Berufsbildung, Sprachen usw.), sowie - in Koordination mit dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) - die Verhandlung von Abkommen im Kultursektor, die Vertretung der Schweiz in multilateralen Organisationen und die Pflege internationaler Beziehungen.

Seine Fördertätigkeiten umfassen die zwei Bereiche Kulturerbe (Heimatschutz und Denkmalpflege, Kulturgütertransfer, Museen und Sammlungen) und Kulturschaffen (Film, Preise und Auszeichnungen, Unterstützung kultureller Organisationen), darunter auch kulturelle Basisförderung (Sprach- und Verständigungspolitik, musikalische Bildung, Leseförderung, Fahrende, Schweizerschulen im Ausland).


Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.


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