Die Nationalen Forschungsschwerpunkte (NFS) werden mit langfristiger Unterstützung der jeweiligen Hochschulleitungen an den Universitäten Basel, Bern, Lausanne, Zürich sowie an der ETH Zürich, der EPF Lausanne und dem Paul Scherrer Institut (PSI) eingerichtet. Nebst den Heiminstitutionen sind zahlreiche weitere Hochschulen und Forschungsinstitutionen beteiligt. Damit werden die verfügbaren Kompetenzen in den jeweiligen Gebieten gebündelt und neue Forschungsziele definiert.
Die Lancierung der 6. Serie Nationaler Forschungsschwerpunkte ist das Ergebnis einer Ende 2023 gestarteten Ausschreibung und Evaluation durch den Schweizerischen Nationalfonds (SNF). Dieser hat im Auftrag des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) über 75 eingereichte Vorschläge in einem mehrstufigen Verfahren unter Einbezug internationaler Expertise wissenschaftlich geprüft. Elf als hervorragend qualifizierte Vorhaben wurden dem SBFI eingereicht. Nach der forschungs- und hochschulpolitischen Prüfung durch das SBFI als zuständiges Fachamt und gestützt auf die verfügbaren Kredite hat der Vorsteher des WBF die Lancierung von sechs neuen NFS beschlossen.
Folgende Nationale Forschungsschwerpunkte werden im Frühling 2026 gestartet:
NFS «Children & Cancer»
Ziel: Optimierung der Behandlung krebskranker Kinder
Heiminstitutionen: Universität Zürich, Universität Lausanne
Bundesmittel 2026–2029: 16,99 Mio. CHF
NFS «CLIM+»
Ziel: Interdisziplinäre Forschung zu Klimaextremen und innovative Lösungen für die Anpassung des Menschen an den Klimawandel
Heiminstitutionen: ETH Zürich, Universität Bern
Bundesmittel 2026–2029: 16,88 Mio. CHF
NFS «Genesis»
Ziel: Untersuchung der Fragen, wie Leben auf der Erde entstanden ist und ob es Leben im Universum gibt
Heiminstitutionen: ETH Zürich und Universität Lausanne
Bundesmittel 2026–2029: 16,99 Mio. CHF
NFS «Muoniverse»
Ziel: Interdisziplinäre Grundlagen- und angewandte Forschung zu Myonen (Physik)
Heiminstitutionen: PSI, Universität Zürich
Bundesmittel 2026–2029: 14,26 Mio. CHF
NFS «Precision»
Ziel: Umfassendes Forschungsprogramm zu Präzisionsmessungen mit Fokus auf die physikalischen Grössen Zeit und Frequenz
Heiminstitutionen: ETH Zürich, Universität Basel
Bundesmittel 2026–2029: 16,97 Mio. CHF
NFS «Separations»
Ziel: Entwicklung neuer Trenntechnologien (Chemie) und Optimierung des Technologietransfers in die Industrie
Heiminstitution: EPF Lausanne
Bundesmittel 2026–2029: 16,59 Mio. CHF
Unter den bewilligten Programmen ist keines aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. Das WBF hat deshalb entschieden, Mittel für ein weiteres Programm zurückzustellen und ein kompetitives Auswahlverfahren für die Geistes- und Sozialwissenschaften durchzuführen, um die wissenschaftliche Vielfalt zu stärken.
Die Nationalen Forschungsschwerpunkte dienen dazu, langfristig neue Strukturen zu schaffen und die Exzellenz sowie die internationale Positionierung der Schweizer Forschung zu fördern. Dank dem Programmcharakter werden Themen, die für Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft relevant sind, interdisziplinär bearbeitet. Die NFS haben auch eine wichtige Aufgabe für die Nachwuchs- und Frauenförderung und erhalten jeweils über eine Laufzeit von maximal zwölf Jahren eine finanzielle Unterstützung des Bundes. Mit solchen Programmen fördert der Bund seit 2001 exzellente Forschung von strategischer Bedeutung.
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Im WBF geht es einerseits um Wirtschaftsangelegenheiten und Handelspolitik. Zu diesem Bereich gehört auch die Landwirtschaftspolitik. Andererseits steht der Bereiche Bildung, Forschung und Innovation im Fokus. Dazu kommen weitere Themen wie etwa das Wohnungswesen.
Das Eidgenössische Büro für Konsumentenfragen ist dem Generalsekretariat unterstellt. Die Aufgabe des Büros ist es, das allgemeine Konsumenteninteresse zu wahren und gleichzeitig den spezifischen Kollektivinteressen der Verbraucher und den Interessen der Gesamtwirtschaft gebührend Rechnung zu tragen.
Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.
| Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF (Firmenporträt) | |
| Artikel 'Sechs neue Nationale Forschungsschwerpunkte stärken Schweizer Spitzenforschung i...' auf Swiss-Press.com |
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